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A-Team

Bei dem A-Team Projekt handelt es sich um eine Maßnahme, die von der WIR 2.0 AG Postmigrantisch im Rahmen des 
WIR 2.0 Prozesses der Landeshauptstadt Hannover entwickelt wurde.

Das Projekt trägt zum Abbau von Zugangsbarrieren sowie zur Sensibilisierung für Diskriminierung bei. Durch den übergreifenden Austausch und Auswertungen kann eine Verbesserung von Qualitätsstandards hinsichtlich dieser Thematik in Bildungseinrichtungen erfolgen. Ziel des Projektes ist es, nachhaltige Strukturen in der Antidiskriminierungsarbeit im Kontext Bildung zu schaffen. Deshalb wird das Projekt auch von der Antidiskriminierungsstelle der Landeshauptstadt Hannover begleitet und unterstützt.

Bei dem Projekt werden aus den teilnehmenden Bildungseinrichtungen jeweils immer zwei Personen zu A-Teams geschult. Nach dem Auftakt Ende 2021 im Rathaus, welcher durch Oberbürgermeister Belit Onay eröffnet wurde, durchliefen die A-Teams dann diverse Schulungen zu verschiedenen Diskriminierungsformen. Die Schüler*innen, Studierenden und Mitarbeiter*innen aus dem Haus der Jugend setzten sich intensiv u.a. mit Anti-Schwarzen und Antimuslimischen Rassismus, Antisemitismus sowie Diskriminierung im Allgemeinen auseinander.

Im Workshop Intersektionalität wurde dazu ein Überblick darüber vermittelt, welche Diskriminierungsformen es gibt und wie sie im Zusammenspiel bei Mehrfachdiskriminierung wirken. Auch gab es die Gelegenheit, in einem zusätzlichen Workshop Kenntnisse im Bereich Mediation und Coaching sowie gewaltfreie Kommunikation zu erwerben. 
 
Für ihr besonderes Engagement würdigte Ende 2022 Oberbürgermeister Belit Onay die A-Teams im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Rathaus mit einem Zertifikat, das ihre Qualifikation bestätigt und sie zur Aufnahme der Arbeit in ihren jeweiligen Bildungseinrichtungen befähigt. Sie werden nun in Ihren eigenen Bildungseinrichtungen als Multiplikator*innen wirken sowie mit ihrem jeweiligen A-Team als erste Anlaufstelle bei Diskriminierungsfällen dienen.
Im Rahmen der Praxisphase des Pilotprojekts wird jedes A-Team durch eine Lehrkraft oder sonstige Personalkraft in ihrer Bildungseinrichtung betreut und erhält eine Supervision durch das Projektteam. Auch soll es Raum zum Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Bildungseinrichtungen geben. 
 
Durch die enge Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle, dem Projektteam und Lehrkräften vor Ort werden die Qualitätsstandards in der Antidiskriminierungsarbeit im Kontext Bildung nachhaltig verbessert.

Folgende Bildungseinrichtungen sind aktuell an dem Projekt beteiligt:

Ihr könnt die tolle Arbeit der A-Teams auf dem Instagram Kanal verfolgen und dort auch Kontakt aufnehmen, wenn ihr das tolle Projekt in eure Bildungseinrichtung aufnehmen möchtet.

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