Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung “Von goldenen Kutschen und kolonialer Vergangenheit – Hannover, England und die Sklaverei” des Historischen Museums wurden zur Eröffnung im Juli 2022 eine Podiumsdiskussion mit der Direktion Prof. Dr. Thomas Schwark und der Kuratorin Katharina Rünger gestaltet. Gemeinsam wurden koloniale Kontinuitäten sowie Visionen von ein Museum der Zukunft besprochen.

Rund 150 Menschen nahmen daran teil. Die Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth, Oberbürgermeister Belit Onay, Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf, Bürgermeister der Stadt Bristol Marvin Rees sowie Staatssekretär des Auswärtigen Amts Andreas Michaelis wohnten der Veranstaltung bei und beteiligten sich mit eigenen Inputs sowie Grußworten. Mit uns gemeinsam strebt das Historische Museum einen Perspektivwechsel an.
Anlässlich des 75. Jubiläums der Städtepartnerschaft Bristol intensivierten wir den Austausch im Rahmen der Podiumsdiskussion “Decolonize our minds! – Wie beeinflussen zivilgesellschaftliche Bewegungen unsere Erinnerungskultur” gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeistern der Stadt Bristol Asher Craig. Dabei gingen wir mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen wie Brenda Davina von einem unserer Mitgliedsorganisationen AfroSources in’s Gespräch.




In einer dritten Podiumsdiskussion war der Austausch mit Vertretenden weiterer Museen wie unter anderem dem Landesmuseum Hannover und dem Zeitzentrum Zivilcourage geplant, um weiter über die gesellschaftliche Bedeutung von Museen und ihre Weiterentwicklung nachzudenken, geplant. Auch diskutierten wir über konkrete Bildungsaufträge in Bezug auf die koloniale Vergangenheit Deutschland und die Erweiterung der deutschen Erinnerungskultur.
In Planung sind ganz neue Formate, die von Generation Postmigration e.V. im Historischen Museum angeboten werden sollen und mehr Bevölkerungstteile ansprechen sollen. Die gesamte Stadtbevölkerung soll sich in Institutionen wie dem Museum wiedererkennen können und dazu angeregt werden, etwas beizutragen.
